Stand: Januar 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen
FlowOffice
Valmira Hajzeri
[Ihre Adresse]
[PLZ Ort]
E-Mail: kontakt@flowoffice.org
(nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „FlowOffice" (nachfolgend „Dienst" oder „Plattform") geschlossen werden.
(2) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen. Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet eine cloudbasierte Softwarelösung zur Dokumentenverarbeitung und -verwaltung für Verwaltung, Gesundheit, Recht und Unternehmen zur Verfügung („Software-as-a-Service"). Die Plattform umfasst insbesondere folgende Funktionen:
(2) Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarif gemäß der aktuellen Preisliste auf der Website des Anbieters.
(3) Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit einer Verfügbarkeit von 99% im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen die Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.), nicht zu erreichen sind, sowie Zeiten geplanter Wartungsarbeiten.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform jederzeit weiterzuentwickeln und zu ändern, insbesondere aufgrund des technischen Fortschritts oder zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Der Anbieter wird den Kunden über wesentliche Änderungen rechtzeitig informieren.
(1) Die Darstellung der Dienste auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
(2) Durch Ausfüllen und Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Kunde versichert, dass alle von ihm bei der Registrierung angegebenen Daten wahrheitsgemäß und vollständig sind.
(3) Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch den Anbieter zustande. Die Annahme erfolgt durch Freischaltung des Kundenkontos und Zusendung einer Bestätigungs-E-Mail.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff durch unbefugte Dritte zu schützen. Der Kunde hat den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass seine Zugangsdaten von Dritten missbraucht wurden oder werden.
(1) Der Anbieter kann dem Kunden eine kostenlose Testphase einräumen. Die Dauer der Testphase ergibt sich aus den Angaben auf der Website.
(2) Während der Testphase kann der Funktionsumfang eingeschränkt sein.
(3) Nach Ablauf der Testphase wird der Vertrag automatisch beendet, sofern der Kunde nicht in einen kostenpflichtigen Tarif wechselt. Gespeicherte Daten können nach Ablauf der Testphase gelöscht werden.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit nicht anders angegeben.
(2) Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Tarif monatlich oder jährlich im Voraus.
(3) Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder anderen vom Anbieter akzeptierten Zahlungsmitteln. Der Kunde ermächtigt den Anbieter zum Einzug der fälligen Beträge.
(4) Rechnungen werden dem Kunden elektronisch per E-Mail zugestellt. Der Kunde stimmt dem elektronischen Rechnungsversand zu.
(5) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform zu sperren, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind. Die Geltendmachung weiterer Ansprüche bleibt vorbehalten.
(6) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums zu ändern. Preiserhöhungen berechtigen den Kunden zur außerordentlichen Kündigung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung.
(1) Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze und dieser AGB zu nutzen.
(2) Der Kunde ist insbesondere verpflichtet:
(3) Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter empfiehlt, regelmäßig eigene Sicherungskopien anzufertigen.
(4) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Verletzung der Pflichten aus diesem Vertrag durch den Kunden entstehen.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters.
(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab. Dieser kann gesondert angefordert werden.
(3) Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich auf Servern innerhalb der Europäischen Union (Frankfurt am Main, Deutschland).
(4) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten des Kunden vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Zerstörung.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages das nicht-exklusive, nicht übertragbare Recht ein, die Plattform im Rahmen dieser AGB zu nutzen.
(2) Alle Rechte an der Plattform, einschließlich der Software, des Designs, der Logos und anderer Schutzrechte verbleiben beim Anbieter.
(3) Der Kunde behält alle Rechte an den von ihm hochgeladenen Inhalten und Dokumenten. Der Kunde räumt dem Anbieter das Recht ein, diese Inhalte im Rahmen der Vertragserfüllung zu verarbeiten und zu speichern.
(4) Der Kunde darf die Plattform nicht kopieren, dekompilieren, zurückentwickeln oder auf andere Weise versuchen, den Quellcode zu ermitteln.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(5) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch vom Kunden hochgeladene Inhalte oder durch die vom Kunden veranlasste Verarbeitung entstehen.
(6) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verwendbarkeit der durch die KI-Funktionen erzeugten Inhalte. Der Kunde ist verpflichtet, alle generierten Inhalte vor der Verwendung eigenständig zu prüfen.
(7) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums (Monat oder Jahr) gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn:
(3) Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail ausreichend).
(4) Nach Vertragsende wird der Anbieter das Kundenkonto und alle damit verbundenen Daten löschen. Der Kunde hat die Möglichkeit, seine Daten vor Vertragsende zu exportieren.
(1) Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
(2) Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
(3) Um das Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (FlowOffice, kontakt@flowoffice.org) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
(4) Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
(5) Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
(6) Besonderer Hinweis: Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen des Anbieters sachlich gerechtfertigt ist. Ein sachlicher Grund liegt insbesondere vor bei:
(2) Der Anbieter wird den Kunden über Änderungen mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail informieren.
(3) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung des Schweigens hinweisen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, gewährte Schutz entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters. Gleiches gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
(3) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(5) Die Vertragssprache ist Deutsch.
Hinweis: Diese AGB wurden sorgfältig erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle Rechtsberatung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an kontakt@flowoffice.org.
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